TENTE-Experte Alexander Bunke erklärt, warum intelligente Mobilität ein wirksamer erster Schritt der Prozessoptimierung ist.

Remscheid, 19. Oktober 2026. Bis zu 80 Prozent weniger Laufwege: Dieses Ergebnis erreichte ein Projekt aus der Konsumgüterlogistik mit ergonomischen Mobilitätslösungen von TENTE. Es zeigt, wie viel Wirkung schon kleine Veränderungen im Arbeitsalltag entfalten können. Für Alexander Bunke, Experte für Industrie und Logistik bei TENTE, wirft das eine zentrale Frage auf: Warum stehen kleine Bewegungsabläufe in vielen Optimierungsprogrammen am Ende der Prioritätenliste statt an deren Anfang?
Der größte Hebel ist nicht immer der beste erste Schritt
„Je größer ein Vorhaben ist, desto länger dauert es in der Regel, bis sich ein Erfolg zeigt”, sagt Bunke. Deshalb setzen Unternehmen bei der Prozessoptimierung häufig auf große Maßnahmen: eine neue Anlage, eine umgebaute Linie oder ein neues IT-System.
Solche Vorhaben erfordern jedoch meist umfangreiche Planung, Budgetfreigaben und Testläufe, bevor Ergebnisse sichtbar werden. Die kleinen Abläufe des Tagesgeschäfts geraten dabei leicht aus dem Blick. Sie erscheinen für sich genommen zu unbedeutend, um als eigener Ansatzpunkt wahrgenommen zu werden.
Mobilität als schneller Einstieg

Anfahren, Lenken, Wenden und Bremsen: Jede dieser Bewegungen kostet beim Transport von Waren Kraft und Zeit. Wie viel, entscheidet nicht ein einzelnes Bauteil, sondern das Zusammenspiel der gesamten Mobilitätslösung. Räder, Rollen und Antriebe müssen zu Last, Untergrund und Arbeitsablauf passen und sich ergonomisch bedienen lassen. Erst dann bewegen sich Waren und Arbeitsmittel sicher und effizient.
Mobilität ist für Bunke damit ein unterschätzter Hebel. „Sie erfordert keinen Prozessumbau und keine langen Planungsphasen”, erklärt er. „Oft reicht es, vorhandene Transportwagen gezielt auf ihre Anwendung abzustimmen: von den Rollen über den Antrieb bis zur Bedienung.” Das macht Verbesserungen schnell umsetzbar und schafft Vertrauen für die nächsten, größeren Schritte. Sie gehört daher nicht ans Ende eines Optimierungsprogramms, sondern an dessen Anfang.
Vom kleinen Schritt zur großen Wirkung
Die Wirkung der Mobilitätsanpassung entsteht dann vor allem durch Wiederholung. Was bei einer einzelnen Bewegung kaum ins Gewicht fällt, summiert sich über zahlreiche Ausführungen im Arbeitsalltag zu einem erheblichen Effekt. Im Projekt aus der Konsumgüterlogistik trugen die Kommissionierwagen dank elektrischer Antriebsunterstützung mehr Ware und ließen sich dennoch leicht bewegen. Dadurch waren bei jeder Tour weniger Wege nötig.
„Prozessoptimierung sollte dort beginnen, wo sie am schnellsten wirkt, nicht dort, wo sie am größten aussieht”, fasst Bunke zusammen. „Wer bei den kleinen Bewegungen ansetzt, legt den Grundstein für alles, was danach kommt. Für uns ist das der Kern von ‚Better Mobility. Better Life.‘”
Über TENTE
TENTE ist ein international führender Hersteller von Rädern und Rollen für industrielle Anwendungen und Mobilität in Produktion und Logistik. Das Unternehmen begleitet seine Kunden mit maßgeschneiderten Mobilitätslösungen und umfassendem applikationstechnischem Know-how.
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