Eine optimale Luftfeuchtigkeit erfüllt in Unternehmen ganz unterschiedliche Aufgaben. In Produktionsumgebungen kann sie Materialien schützen, elektrostatische Aufladung vermeiden und zur Qualitätssicherung beitragen. In Büro- und Arbeitsbereichen spielt sie dagegen auch für Raumklima, Gesundheit und Komfort eine Rolle.
Doch eine Frage gewinnt zunehmend an Bedeutung: Wie lässt sich die benötigte Luftfeuchtigkeit gewährleisten, ohne die Energiekosten unnötig zu erhöhen?
Das Whitepaper „Energiekosten senken“ von Condair zeigt, warum die Antwort stark von Gebäude, Anwendung und eingesetzter Befeuchtungstechnologie abhängt.
Whitepaper downloadenNicht jede Luftbefeuchtung arbeitet gleich
Grundsätzlich können Räume zentral über eine raumlufttechnische Anlage oder über direkt im Raum installierte Systeme befeuchtet werden. Hinzu kommen unterschiedliche physikalische Verfahren.
Während bei einer Dampf-Luftbefeuchtung Wasser erhitzt wird, arbeiten adiabate Verfahren mit Kaltwasser. Die für den Phasenwechsel benötigte Energie wird dabei überwiegend der Umgebungsluft entzogen.
Das hat einen interessanten Nebeneffekt: Die Luft wird gleichzeitig gekühlt.
Gerade in industriellen Anwendungen, in denen Maschinen ohnehin überschüssige Wärme erzeugen, kann dieser Effekt wirtschaftlich interessant werden. Gleiches kann für Gebäude gelten, in denen beispielsweise interne Wärmelasten oder bauliche Gegebenheiten zu erhöhten Raumtemperaturen führen.
Befeuchten und gleichzeitig kühlen
Bei der Direkt-Raumluftbefeuchtung werden die Systeme unmittelbar in den Bereichen installiert, in denen die zusätzliche Luftfeuchtigkeit tatsächlich benötigt wird. Dadurch können einzelne Hallen, Produktionsbereiche oder Büroflächen individuell versorgt werden, anstatt zwangsläufig das gesamte Gebäude einzubeziehen.
Das macht die Technologie auch für die Nachrüstung bestehender Gebäude interessant. Die Systeme können unabhängig von einer vorhandenen Klimaanlage betrieben und gezielt für unterschiedliche Befeuchtungszonen geregelt werden.
Besonders interessant wird das Prinzip dort, wo gleichzeitig Kühlbedarf besteht. Das Whitepaper zeigt, dass 100 Liter Wasser bei der Hochdruckdüsen-Luftbefeuchtung rund 70 kW Wärme aufnehmen können, während dafür lediglich etwa 0,6 kW Energieaufwand entstehen. Je nach Anwendung kann dadurch eine durchschnittliche Absenkung der Raumtemperatur um zwei bis fünf Grad Celsius möglich sein.
Welche Lösung ist tatsächlich wirtschaftlich?
Eine pauschale Antwort gibt es allerdings nicht. Das Whitepaper betont ausdrücklich, dass Anwendung, Gebäude und Aufgabenstellung darüber entscheiden, welches Verfahren wirtschaftlich sinnvoll ist.
Neubau oder Bestandsgebäude, Produktionsumgebung oder Büro, erforderliche Befeuchtungsleistung und vorhandene Wärmelasten verändern die Ausgangslage erheblich. Entscheidend ist deshalb, nicht lediglich den Energieverbrauch eines einzelnen Systems zu betrachten, sondern Befeuchtung, vorhandenen Heiz- beziehungsweise Kühlbedarf und Betriebskosten gemeinsam zu bewerten.
Anhand konkreter Praxisbeispiele zeigt das Whitepaper, wie Unternehmen Direkt-Raumluftbefeuchtung bereits einsetzen und welche Rolle dabei Energieeffizienz, Kühlung, Qualitätssicherung und Raumklima spielen.
Das Whitepaper beantwortet unter anderem folgende Fragen:
- Welche Luftbefeuchtungstechnologie passt zu Ihrer Anwendung?
- Wann kann eine Direkt-Raumluftbefeuchtung Energiekosten reduzieren?
- Wie lassen sich vorhandene Wärmelasten für einen zusätzlichen Kühleffekt nutzen?
- Welche Einsparpotenziale können sich bei der Umrüstung bestehender Systeme ergeben?
Jetzt Whitepaper herunterladen und erfahren, wie sich Luftbefeuchtung, Kühlung und Energieeffizienz sinnvoll miteinander verbinden lassen.

