spot_img
StartNewstickerStresstest in Krisenzeiten: Corona und die Digitalisierung von KMU

Stresstest in Krisenzeiten: Corona und die Digitalisierung von KMU

Datentransparenz sorgt für Tempo beim Förderantrag

Stresstest in Krisenzeiten: Corona und die Digitalisierung von KMU

DIHK-Blitzumfrage zu Auswirkungen des Corona-Virus auf die deutsche Wirtschaft. 24.-26. März 2020 (Bildquelle: DIHK)

In der aktuellen Pandemiekrise offenbaren sich Vorteile und Versäumnisse bei der Digitalisierung in Deutschland. Was können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) daraus ableiten? Klar ist, dass sich die Arbeitswelt auf Dauer verändern wird, vor allem weil die Krise das Thema Homeoffice wie ein Turbo vorantreibt. Auch für interne Prozesse wirkt sie wie ein Stresstest. Beispiel: Antrag auf Corona-Hilfen.

KMU, die schon lange vor der Krise auf digitale Transformation gesetzt haben, profitieren heute durch eingespielte Prozess-, Kommunikations- und Analysestrukturen. „Konkret bedeutet das für Unternehmer, die Corona-Hilfen in Anspruch nehmen möchten, einen großen Zeitvorteil und damit schnellere Liquidität“, erklärt Steuerberater Thomas Breit. Er arbeitet in seiner Kanzlei komplett papierlos und richtet auch im Kundenauftrag automatisierte Finanzbuchhaltungen ein. „Einen Antrag auf KfW-Corona-Hilfe kann ich auf dieser Basis in etwa drei bis fünf Stunden für meine Mandanten abwickeln. Wenn keine digitalisierten Prozesse vorliegen, würde der Vorgang zwei bis vier Arbeitstage dauern und entsprechende Kosten verursachen“, so Breit.

Hilfreich für die Mittelbeschaffung ist auch die Datentransparenz, die durch eine digitale Buchhaltung entsteht. Jeder Beleg ist über den Buchungssatz aufrufbar, Budgetierungen sind nahezu auf Knopfdruck zu generieren und der Jahresabschluss 2019 ist mit wenigen Schritten zu erstellen. Dadurch lassen sich auch andere Finanzierungen als KfW-Bundesmittel schnellstens nutzen, etwa Soforthilfen regionaler Förderbanken wie der IFB in Hamburg. „Für einen Mandanten habe ich jetzt in der Krise einen Invest-Zuschuss für Wagniskapital beantragt, den das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) anbietet. Auch hier konnten wir innerhalb weniger Stunden einen Antrag abwickeln“, berichtet der Berater. Mit der Registrierung im BAFA-Programm bekommt jeder Business Angel oder private Investor 20 Prozent des Ausgabepreises seiner Anteile als Erwerbszuschuss zurückerstattet.

Weiterer Vorteil von digitalen Strukturen: Sie sichern zeitnah ein laufendes Reporting gegenüber Banken, Investoren oder Bürgengemeinschaften, was gerade in der Krise einen Bearbeitungsvorsprung ermöglicht. „Tempo und Präzision sind die Gebote der Stunde“, so Breit, „um Liquiditätshilfen und die derzeit gewährte Stundung von Steuerzahlungen in vollem Umfang zu nutzen.“ Damit alle Instrumente wirkungsvoll zusammenspielen, sind Liquiditätsszenarien auch über längere Zeiträume hinaus zu entwickeln. Bei starken Umsatzrückgängen durch die Pandemie stellt sich für KMU zudem die Aufgabe, Prozesse und Skalierungen anzupassen. Dabei lässt sich auch prüfen, welche Potenziale der Digitalisierung noch ungenutzt sind. Für Berater Breit eine Perspektive in unsicheren Zeiten: „Erfolge nach der Krise lassen sich mit neu gewonnener Prozesseffizienz um so schneller erzielen.“

Thomas Breit ist digitaler Pionier in der Steuerberatung. Er begleitet seine Kunden bei Transformationsprojekten, auch über die Finanzbuchhaltung hinaus. Seine Schwerpunkte sind Erb- und Nachfolgeplanung sowie Unternehmensumwandlung. Das in Hamburg ansässige Beratungsunternehmen arbeitet mit einem Netzwerk renommierter Experten, das Wirtschaftsprüfer und national wie international agierende Anwaltskanzleien umfasst. Thomas Breit ist zudem als Dozent an der Hochschule Fresenius Hamburg und an der FOM Hochschule Hamburg aktiv.

Firmenkontakt
Thomas Breit Steuerberatung
Thomas Breit
Spitalerstraße 32
20095 Hamburg
+49 40 440303
+49 40 452918
info@steuerberatung-breit.de
http://www.steuerberatung-breit.de

Pressekontakt
Sander Public Relations
Gislinde Sander
Stormarnplatz 1
22393 Hamburg
040-39902919
040-39902920
agentur@sanderpr.de
http://www.sanderpr.de

Interessiert an aktuellen Trends und Themen aus der Produktionsbranche? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter:

Interessiert an aktuellen Trends und Themen aus der Produktionsbranche? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter:

Pressedienst
Pressedienst
Laura ist als Junior Marketing Manager bei Business Today Network tätig. Zuletzt machte Sie Ihren Master-Abschluss in BWL mit Schwerpunkt Marketing.

zugehörige Artikel

TOP ARTIKEL

Über Produktionsleiter.today

Produktionsleiter.today ist eine von fünf Special-Interest-Seiten des Business.today Networks und richtet sich an Produktionsleiter und Entwicklungsleiter. Wir bieten Produktions-Entscheidern aktuelle Konferenzen, Vorträge, Whitepaper und Fachartikel aus den Bereichen Fertigung, Industrie 4.0 und Industrieservice.

Aktuelle Meldungen

Ernst Crameri: Du kannst nicht auf dem Sofa sitzen und erwarten, dass der Erfolg an deine Tür klopft!

Warum neue Kontakte, Weiterbildung und konsequentes Handeln entscheidend sind...

Chefs denken selten an Generationenmanagement – sie spüren die Folgen

Managementexperte Ralf Overbeck: Fluktuation, Wissensverlust und stockende Veränderungen sind...

Ernst Crameri und Prof. Dr. Georg Kraus: Die grösste Transformation unserer Zeit hat begonnen!

Künstliche Intelligenz verändert nicht nur Routinearbeiten, sondern zunehmend auch...

Beliebt

G&M Team GmbH erweitert ihr Dienstleistungsangebot um professionelle Rohrreinigung in München

Büroreinigung in MünchenMünchen, 05.03.2024 - Die G&M Team GmbH,...

Was sollte eine Videoschnittsoftware im Jahr 2025 leisten?

Das Jahr 2024 brachte höhere Anforderungen an moderne Software...

Fachportale

© 2023 Business.today Network GmbH. All Rights Reserved.