spot_img
StartNewstickerUnter Strom: Energiebranche ist Cyberangriffsziel Nummer eins

Unter Strom: Energiebranche ist Cyberangriffsziel Nummer eins

Pressemitteilung zum neuen Cybersecurity Special

Unter Strom: Energiebranche ist Cyberangriffsziel Nummer eins

Unter Strom: Energiebranche ist Cyberangriffsziel Nummer eins (Bildquelle: © Photo by Fré Sonneveld on Unsplash))

Meldungen von Cyberangriffen auf die Energiebranche sind keine Seltenheit. Im Gegenteil: Erst kürzlich wurde von erfolgreichen Attacken auf Elexon in Großbritannien oder TWL in Deutschland berichtet. Dass es sich hierbei nicht um Zufallstreffer handelt, sondern mutmaßlich um gezielte Attacken auf die Energiebranche, stützt eine Untersuchung des Cloud Security Providers für E-Mail, Hornetsecurity. Die Sicherheitsexperten des Hornetsecurity Security Labs konnten durch eine Analyse von rund 1.000 Domains mit dem größten E-Mail-Volumen die Top 10 der Branchen ermitteln, die im Jahr 2019 weltweit besonders stark von Cyberangriffen per E-Mail betroffen waren. Das alarmierende Ergebnis: Die Energiebranche ist das Cyberangriffsziel Nummer eins – noch vor der Logistik- und Automobilbranche.

Systemausfall mit drastischen Folgen
Als Teil der Kritischen Infrastruktur eines Landes gilt die Energiebranche als besonders schützenswert und unterliegt beispielsweise in Deutschland strengen gesetzlichen Anforderungen. Ein Ausfall oder die Beeinträchtigung der Versorgungsdienstleistungen hätten enorme Auswirkungen auf Wirtschaft, Staat und Gesellschaft. Dies ist auch Cyberkriminellen bewusst. Neben Bedrohungsvektoren wie gehackte Webapplikationen, ungepatchte und veraltete Systeme sowie ungesicherte Server, sollten Unternehmen ganz besonders die E-Mail als Einfallstor für Cyberangriffe im Blick behalten.

E-Mail ist das Haupteinfallstor
Der Auswertung des Security Labs zufolge, versuchten Hacker im vergangenen Jahr vorwiegend mittels schädlicher Links (46,86 %), platziert in E-Mail-Nachrichten, in die Systeme von Betrieben der Energiebranche einzudringen. Auch schädliche Anhänge (31,47 %) und Phishing-Mails (21,51 %) gehören zu den bevorzugten Angriffstypen der Cyberkriminellen. Es wird deutlich: Der Mensch ist die beliebteste IT-Schwachstelle unter Hackern. Mit geringem technischen Aufwand und Social-Engineering-Taktiken verleiten die Cyberkriminellen Mitarbeiter dazu, auf infizierte Links zu klicken, die beispielsweise Schadsoftware herunterladen oder Login-Daten abfangen, die den Hackern Tore für weitere Angriffe öffnen. Gerade bei den hohen gesetzlichen IT-Sicherheitsstandards, denen Kritische Infrastrukturen unterliegen, ist der Mensch häufig die eine Sicherheitslücke, die einen vermeintlich umfassenden Schutz mit einem Klick zunichtemachen kann.

Wer verbirgt sich hinter den Attacken?
„Hinter solchen Angriffen stecken nicht selten größere und professionell organisierte Hackerteams: Im Auftrag von Regierungen oder Geheimdiensten wollen sie sich beispielsweise Zugriff auf geheime Informationen verschaffen oder bei möglichen Konflikten Druck auf den betroffenen Staat ausüben. Dazu reicht oftmals die Stilllegung einzelner Bereiche im Betrieb, beispielsweise durch Verschlüsselung wichtiger Dateien“, so ein IT-Sicherheitsexperte des Hornetsecurity Security Labs. „Denkbar sind allerdings auch Angriffe durch kleinere cyberkriminelle Banden. Grundsätzlich liegt nahe: Je kritischer die angegriffene Infrastruktur, desto höher auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Betroffenen, beispielsweise im Falle einer Ransomware-Attacke, für einen Entschlüsselungskey zahlen, in der Hoffnung, dass der Betriebsablauf so zügig wie möglich fortgesetzt werden kann.“
Eine der bekanntesten Hackergruppen, die mit ihren Angriffen vor allem auf den Energiesektor abzielt, ist „APT19“, auch bekannt als „Codoso Team“. In ihren großangelegten Phishing-Kampagnen verwendet die Gruppe unter anderem die „Cobalt Strike“-Software und versendet von dieser das sogenannte „Beacon Implant“ in infizierten RTF-Anhängen und schädlichen Microsoft-Excel-Dateien mit Makros (XLSM-Dokument). Die Malware ermöglicht den Angreifern verschiedene Funktionen aus der Ferne auszuführen – unter anderem Schlüsselprotokollierung, Dateiübertragung, Berechtigungserweiterung, den Einsatz von Mimikatz und Port-Scanning.

Die ausführliche Analyse von Hornetsecurity ist in dem kürzlich erschienen Cybersecurity Special – Energiebranche: Cyberangriffsziel Nummer eins zu finden, das als kostenloser Download zur Verfügung steht.

Hornetsecurity ist der in Europa führende deutsche Cloud Security Provider für E-Mail und schützt die IT-Infrastruktur, digitale Kommunikation sowie Daten von Unternehmen und Organisationen jeglicher Größenordnung. Seine Dienste erbringt der Sicherheitsspezialist aus Hannover über weltweit 9 redundant gesicherte Rechenzentren. Das Produktportfolio umfasst alle wichtigen Bereiche der E-Mail-Security, von Spam- und Virenfilter über rechtssichere Archivierung und Verschlüsselung, bis hin zur Abwehr von CEO Fraud und Ransomware. Hornetsecurity ist mit rund 200 Mitarbeitern global an 11 Standorten vertreten und operiert mit seinem internationalen Händlernetzwerk in mehr als 30 Ländern. Zu den über 40.000 Kunden zählen unter anderem Swisscom, Telefonica, KONICA MINOLTA, LVM Versicherung, DEKRA und Claas.

Mehr Informationen finden Sie unter www.hornetsecurity.com

Firmenkontakt
Hornetsecurity GmbH
Micha Beyersdorf
Am Listholze 78
30177 Hannover
+49 (511) 515 464 – 917
presse@hornetsecurity.com
http://www.hornetsecurity.com/

Pressekontakt
trendlux pr GmbH
Petra Spielmann
Oeverseestr. 10-12
22769 Hamburg
+49 (40) 800 80 99-00
ps@trendlux.de
http://www.trendlux.de

Interessiert an aktuellen Trends und Themen aus der Produktionsbranche? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter:

Interessiert an aktuellen Trends und Themen aus der Produktionsbranche? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter:

Pressedienst
Pressedienst
Laura ist als Junior Marketing Manager bei Business Today Network tätig. Zuletzt machte Sie Ihren Master-Abschluss in BWL mit Schwerpunkt Marketing.

zugehörige Artikel

TOP ARTIKEL

Über Produktionsleiter.today

Produktionsleiter.today ist eine von fünf Special-Interest-Seiten des Business.today Networks und richtet sich an Produktionsleiter und Entwicklungsleiter. Wir bieten Produktions-Entscheidern aktuelle Konferenzen, Vorträge, Whitepaper und Fachartikel aus den Bereichen Fertigung, Industrie 4.0 und Industrieservice.

Aktuelle Meldungen

Vibrant_gaming_experiences_and_tucan_casino_offer_a_thrilling_escape_for_players

Vibrant gaming experiences and tucan casino offer a thrilling...

Wyjątkowy_świat_hazardu_online_obejmuje_emocje_związane_z_hotslots_oraz_możl

Wyjątkowy świat hazardu online obejmuje emocje związane z hotslots...

Strategic_timing_navigates_the_perilous_journey_of_chickenroad_and_unlocks_highe

Strategic timing navigates the perilous journey of chickenroad and...

Beliebt

G&M Team GmbH erweitert ihr Dienstleistungsangebot um professionelle Rohrreinigung in München

Büroreinigung in MünchenMünchen, 05.03.2024 - Die G&M Team GmbH,...

Was sollte eine Videoschnittsoftware im Jahr 2025 leisten?

Das Jahr 2024 brachte höhere Anforderungen an moderne Software...

Hochstapler erwünscht – Eine Handlungsempfehlung für die Logistik

Auch die Logistik muss sich dem Wandel der Zeit...

Fachportale

© 2023 Business.today Network GmbH. All Rights Reserved.