Unternehmen sollten Verpackungsprozesse systematisch prüfen
Seit August 2026 wird die neue EU-Verpackungsverordnung grundsätzlich angewendet. Entscheidend sind klare Rollen, geeignete Daten und eine schrittweise Umsetzung.
Bielefeld. Die EU-Verpackungsverordnung (Packaging and Packaging Waste Regulation, PPWR),Verordnung (EU) 2025/40, ist am 11. Februar 2025 in Kraft getreten und wird seit dem 12. August 2026 grundsätzlich angewendet. Sie soll Verpackungsabfälle reduzieren, die Kreislaufwirtschaft stärken und die Vorgaben im europäischen Binnenmarkt harmonisieren.
Für Unternehmen stellt sich damit die Frage, welche ihrer Verpackungen und Tätigkeiten von welchen Anforderungen betroffen sind. Entscheidend ist die jeweilige Rolle entlang der Liefer- und Wertschöpfungskette. Nicht jede Vorschrift ist für jedes Unternehmen gleichermaßen relevant.
Anforderungen gelten zu unterschiedlichen Zeitpunkten
Die PPWR regelt unter anderem die Beschaffenheit und Konformität von Verpackungen sowie Aspekte der Recyclingfähigkeit, Kennzeichnung und Wiederverwendung. Einzelne Vorgaben finden bereits Anwendung, andere werden erst in den kommenden Jahren relevant. Weitere Vorgaben folgen stufenweise, beispielsweise harmonisierte Materialkennzeichnungen frühestens ab 2028 und zusätzliche Kriterien für die Recyclingfähigkeit frühestens ab 2030. Für die konkreten Termine sind die jeweiligen Übergangsregeln und ergänzenden EU-Rechtsakte maßgeblich. Eine pauschale Umstellung sämtlicher Verpackungsprozesse ist daher nicht der geeignete Ausgangspunkt.
Frühzeitige Prüfung schafft Planungssicherheit
ISOMENT Consulting empfiehlt, zunächst die eingesetzten und bereitgestellten Verpackungen zu erfassen. Im nächsten Schritt sollten Unternehmen ihre rechtlichen Rollen einordnen, die jeweils einschlägigen Anforderungen und Fristen prüfen sowie vorhandene Informationen und Nachweise bewerten.
Da Verpackungsthemen häufig Einkauf, Produktmanagement, Logistik und Umwelt- oder Qualitätsmanagement betreffen, sind klare Zuständigkeiten und eine abgestimmte Zusammenarbeit sinnvoll. Auf dieser Basis können Maßnahmen nach Bedarf und zeitlicher Dringlichkeit priorisiert werden.
Umsetzung in bestehende Prozesse integrieren
ISOMENT Consulting unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen bei der Bewertung regulatorischer Anforderungen, der Klärung betrieblicher Verantwortlichkeiten und dem Aufbau nachvollziehbarer Abläufe und Dokumentationsstrukturen. Ziel ist es, relevante Pflichten frühzeitig zu erkennen, Zuständigkeiten festzulegen und erforderliche Maßnahmen in bestehende Unternehmensprozesse zu integrieren.
Über ISOMENT Consulting
ISOMENT Consulting ist ein unabhängiges Beratungsunternehmen mit Sitz in Bielefeld. Schwerpunkte sind Managementsysteme nach ISO 9001, ISO 14001 und ISO 50001, interne Audits sowie Umwelt-, Energie- und regulatorische Compliance für kleine und mittelständische Unternehmen.
ISOMENT Consulting unterstützt Unternehmen dabei, Anforderungen an Umwelt-, Energie- und Qualitätsmanagement in verständliche und praktikable Abläufe zu übersetzen. Dazu gehören Beratung, Mitarbeiterschulungen und interne Audits. Über ISOMENT Consulting ISOMENT Consulting mit Sitz in Bielefeld berät insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen zum betrieblichen Umwelt-, Energie- und Qualitätsmanagement. Das Unternehmen unterstützt bei der Einführung und Verbesserung entsprechender Systeme, führt interne Audits durch und berät zu gesetzlichen Anforderungen. Im Mittelpunkt stehen Lösungen, die sich im Unternehmensalltag umsetzen lassen.
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