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Energieeffizient durch Data-Monitoring

Seit 1990 ist der Stromverbrauch in Deutschland um rund 10 Prozent gesunken. Bis zum Jahre 2020 soll er – gemessen am Verbrauch 2008 –  um weitere zehn Prozent sinken. So sieht es die Bundesregierung zumindest in ihrem Energiekonzept vor.

Doch die Realität sieht anders aus. Lag der Stromverbrauch 2016 noch bei 516 Terrawattstunden, stieg er im Jahr 2017 auf 524 Terrawattstunden an. Um das Ziel für 2020 dennoch erreichen zu können, setzt die Bundesregierung auf eine deutliche Effizienzsteigerung. Besonders im Fokus liegen hier die deutschen Unternehmen. Sie verbrauchen mehr als 70 Prozent des gesamten Stromaufkommens in Deutschland. Insbesondere die Industrie – mit einem Anteil von rund 46 Prozent am gesamten Stromverbrauch in Deutschland – ist hier gefordert.

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Energievergeudung und steigende Kosten

Der Grund dafür ist, dass viele Unternehmen häufig nicht erkennen, wenn sie Energie vergeuden und somit unnötige Kosten verursachen. Der erste Schritt muss deshalb sein, zu erkennen, wo Unternehmen wieviel Energie verbrauchen. Energieeffizienz ist ein wichtiger Faktor, wenn es darum geht, die Betriebskosten in den Unternehmen zu senken. Nur ist es gar nicht so leicht, zu erkennen, ob eine Maschine oder ein Gerät effizient arbeitet.

Energieeffizienz sinnvoll steigern

Hier kommt Energie- bzw. Data-Monitoring ins Spiel. Um die Energieeffizienz sinnvoll steigern zu können, müssen die Energieverbrauchsdaten bekannt sein und sinnvoll genutzt werden. Die Transparenz von Daten ist die entscheidende Voraussetzung, um Verbräuche und Abläufe im Betrieb verstehen, analysieren, beeinflussen und optimieren zu können.

Wie geht Energiemonitoring?

Unter Energie- bzw. Data-Monitoring verstehen Experten die Erfassung und Analyse von Verbrauchs- und Prozessdaten zur besseren Kontrolle und Steuerung der Energienutzung und von Betriebsabläufen. Hiermit ist nicht nur der Stromverbrauch gemeint. Sensoren erfassen verschiedenste Arten von Daten, beispielsweise Strom, Temperatur, Wasser oder auch Durchlaufzeiten. Mit Hilfe der so gewonnen Daten lässt sich der Verbrauch aktiv steuern und damit können Kosten gesenkt werden. Was und wie viel überwacht werden soll, hängt ganz von den Zielen des Monitorings ab: So lässt sich natürlich auch nur die Heizung „überwachen“. Es ist aber auch möglich komplexe und integrierte Energiesysteme für das Sparen zu verwenden.

Ein umfassendes und sinnvolles Monitoring erfasst und wertet systematisch alle Messmöglichkeiten (Strom-, Wasser-, Gas-, Betriebsstundenzähler etc.) aber auch Energierechnungen aus. Dabei kommen in der Regel verschiedene Arten von Sensoren sowie eine Software zum Einsatz, die gesammelte Daten speichert, darstellt und für weitere Auswertungen bereitstellt.  Damit sorgt die Einführung eines Energie- bzw. Data-Monitoring-Systems für Transparenz von relevanten Daten. Daraus lassen sich dann Einsparpotenziale und notwendige Investitionen ableiten.

Maschinenüberwachung

Energieströme sind mit dem bloßen Auge nicht sichtbar. Um sie zu erkennen, brauchen Unternehmen Hilfsmittel, wie beispielsweise Sensoren. Damit diese Daten sammeln können, werden sie an den entsprechenden Maschinen, in den gewünschten Räumen oder in der Unterverteilung installiert. Sie können schnell und im laufenden Betrieb an den Energieverbrauchern angebracht werden – und liefern sofort und auf die Sekunde genau Messwerte. Diese Sensoren sind miteinander vernetzt. Ihr zusätzlicher Nebeneffekt: Sie sparen Kosten, die sonst für die regelmäßige Ablesung des Verbrauchs anfallen würden. Die Sensoren senden ihre Informationen an einen zentralen Online-Monitor, über den jeder Mitarbeiter den Stromverbrauch ablesen kann.

Energie und Geld sparen

Ein bewusster Umgang mit Energie lohnt sich für den Geldbeutel – sowohl für Privathaushalte als auch für Unternehmen oder Kommunen. Investitionen in die Energieeffizienz, etwa in ein Energiemonitoring-System oder die Umstellung der Produktion auf erneuerbare Energien, erzielen derzeit sogar höhere Renditen als sichere Anlagen auf dem Kapitalmarkt. Aber nicht nur das: Eine höhere Energieeffizienz macht Unternehmen im nationalen und internationalen Wettbewerb konkurrenzfähiger. Denn: Wer weniger Ressourcen verbraucht und damit weniger Emissionen ausstößt, spart Energie und Geld und schützt gleichzeitig die Umwelt.

 

Unser ausführliches Whitepaper zum Thema Energiemonitoring und Energieeffizienz können Sie hier

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Inhalt: 1 Whitepaper mit 9 Seiten im DIN A4 Format.

Leseprobe: Unter Energiemonitoring verstehen Experten die Erfassung, Kontrolle und Steuerung von Verbrauchsdaten. Hiermit ist nicht nur der Stromverbrauch gemeint. Sensoren erfassen verschiedenste Arten von Daten, beispielsweise Strom, Temperatur und Wasser. Mit Hilfe der so gewonnenen Daten lässt sich der Verbrauch aktiv steuern und damit können Kosten gesenkt werden. Was und wieviel überwacht werden soll, hängt ganz von den Zielen des Monitorings ab: So lässt sich natürlich nur die Heizung „überwachen.“ Es ist aber auch möglich, komplexe und integrierte Energiesysteme für das Sparen zu verwenden.

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Laura Langer
Laura Langer
Laura ist seit Mitte 2015 als Redakteurin und Marketing Manager bei Business.today Network tätig. Zuvor machte Sie Ihren Master-Abschluss in BWL mit Schwerpunkt Marketing.
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