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Digitaler Produktpass (DPP): Der Wert strukturierter Materialdaten

Live-Webinar von GS1 und CADFEM zeigt digitales Werkstoffmanagement beim DPP

Digitaler Produktpass (DPP): Der Wert strukturierter Materialdaten

Den Digitalen Produktpass erfolgreich umsetzen mit Materialdaten-Management (Bildquelle: GS1 Switzerland)

Grafing b. München, 13. Oktober 2026 – Der Digital Product Passport (DPP) wird ab 2027 für immer mehr Produktgruppen verpflichtend. Im DPP werden relevante Produktdaten digital gebündelt und strukturiert bereitgestellt. Dazu zählen Informationen zu Komponenten, Materialien und Inhaltsstoffen, ebenso wie Angaben zu Reparierbarkeit, Ersatzteilen und fachgerechter Entsorgung. Damit unterstützt der DPP die Transparenz entlang der Wertschöpfungskette und fördert durchgängige digitale Prozesse in Entwicklung und Engineering. Den Beitrag eines digitalen Materialdatenmanagement-Systems stellen GS1 und CADFEM in einem Webinar vor.

Werkstoffe sind ein Thema, das sich durch viele Unternehmensbereiche zieht. Aufgrund der wachsenden Komplexität wird daher verstärkt auf Materialdatenmanagement-Systeme gesetzt, die Mitarbeitende in Entwicklung, Produktion und Einkauf bei der systematischen und konsistenten Pflege von Materialdaten unterstützen. Zugleich können sie bei der Datenbereitstellung für den DPP eine entscheidende Rolle spielen. Systeme wie Ansys Granta Material Intelligence erfassen, strukturieren und stellen Materialdaten und Materialwissen nicht nur qualitätsgesichert und zentral bereit, sondern ermöglichen auch den Zugriff auf Referenzdatensätze auf Basis validierter Branchenwerte und ergänzen so fehlende Informationen, gerade auch im Hinblick auf den DPP.

Durchgängigkeit für Entwicklung und Engineering

Eine solche erweiterte strukturierte und maschinenlesbare Bereitstellung von Materialdaten ermöglicht es, alle für den DPP auszuweisenden Werkstoffdaten in die entsprechenden IT-Systeme einzulesen und darin zu verarbeiten. Dies kann über universelle und eindeutige Identifikationsschlüssel und Vokabularien erfolgen, wie sie der international aktive Standardisierungsspezialist GS1 bereitstellt.

Mit dieser nahtlosen Implementierung des DPP werden auch klassische Materialdatenblätter zu digitalen, interoperablen Datensätzen und Teil einer vollständigen Datenquelle für DPP-relevante Materialinformationen wie ökologischem Fußabdruck, enthaltenen Substanzen und Konzentrationen. Sie enthält aber auch die technischen Informationen, die Anwender von CAD- und CAE-Systemen benötigen, um fundierte Produktentscheidungen treffen zu können.

Vorhandene Informationen konsistent zusammenführen

Entscheidend ist die gezielte Konsolidierung vorhandener Informationen. Werden Materialdaten, Stücklisten, Lieferanteninformationen und regulatorische Anforderungen konsistent zusammengeführt, entsteht eine Grundlage für den DPP. Gleichzeitig werden Aufwände für Reporting, Nachweisführung und Kommunikation entlang der Wertschöpfungskette reduziert.

Live-Webinar am 2. November 2026, 15.30 bis 16.30 Uhr

In einem einstündigen Webinar geben GS1 Switzerland und CADFEM Einblicke, welche Anforderungen der DPP an Datenstrukturen stellt und wie Unternehmen Material- und Produktdaten dafür konsistent zusammenführen und in ihren Engineering-Prozessen nutzbar machen können. Informationen und Anmeldung unter https://www.gs1.ch/de/aktuelles/events/dpp-webinar-cadfem-gs1-switzerland.

CADFEM wurde 1985 in Deutschland gegründet und ist heute mit über 750 Beschäftigten an weltweit 35 Standorten einer der größten Anbieter von Simulationstechnologie und Digital Engineering. Als Ansys Elite Partner setzt CADFEM auf die führende Technologie von Ansys, einem Teil von Synopsys, Inc., und bietet über die Software hinaus Beratung, Simulations-Berechnungen, Automatisierungen und IT-Lösungen bis hin zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Produkt- und Prozessoptimierung. Mit Schulungen zu über 130 verschiedenen Themen ist CADFEM zudem einer der weltweit größten Weiterbildungsanbieter in der Technologie-Branche. Die einzelnen Ländergesellschaften betreuen in Europa, Indien und Südostasien mehr als 5.000 Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zur CADFEM Group gehören außerdem Partner unter anderem in den Bereichen Autonomes Fahren, Virtuelle Städte, Personalisierte Medizin und Smart Factories.

Kontakt
CADFEM Germany GmbH
Alexander Kunz
Am Schammacher Feld 37
85567 Grafing b. München
+49 (0)8092 7005-889
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https://www.cadfem.net/

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Laura ist als Junior Marketing Manager bei Business Today Network tätig. Zuletzt machte Sie Ihren Master-Abschluss in BWL mit Schwerpunkt Marketing.

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