Der Flughafen München plante und dokumentierte das T1-Pier mit digitalen Zwillingen vom Münchener Unternehmen NavVis.
München, 3. Juni 2026 – Der Flughafen München setzt beim Terminal 1-Pier auf moderne Infrastruktur sowie auf eine zukunftsweisende digitale Dokumentation. Der gesamte Bauprozess auf rund 100.000 Quadratmetern wurde mit NavVis, dem Anbieter von Technologien für digitale Zwillinge, lückenlos erfasst und dokumentiert. Die Gebäudedaten wurden mit der Dynamic-Laserscanning-Technologie aufgezeichnet und verarbeitet und standen während der Bauzeit in NavVis IVION als zentrale Informationsquelle zur Verfügung. Die Daten dienen darüber hinaus dem künftigen Betrieb, der Wartung und der weiteren Planung des Terminals.
Digitale Präzision für komplexe Bauprojekte
Der Flughafen München hat bereits seit 2015 die Lösungen von NavVis für die Planung, Umsetzung und Dokumentation seiner Gebäudeprojekte im Einsatz. Der Baubeginn des Terminal 1-Piers startete im Jahr 2019. NavVis VLX kam in drei Schlüsselphasen während der Erweiterungsbauarbeiten zum Einsatz: Scans vom Rohbau in den Jahren 2021 und 2022, Fortschritts-Scans im Jahr 2025 und die Abschluss-Scans im März 2026.
„Die digitale Dokumentation ist ein zentraler Baustein für die Zukunftssicherheit des Flughafens. Mit Hilfe der Gebäudedaten, die mit NavVis erfassten wurden, haben wir nicht nur ein Terminal erweitert, sondern auch unsere Fähigkeit gestärkt, die Infrastruktur langfristig effizient und transparent zu verwalten“, erklärt Jonas Lutz, Referent 3D-Laserscanning & Anwendungsadministrator beim Flughafen München.
Diese Scans ermöglichen es dem Flughafen München, den Bauverlauf vom Rohbau bis zur Fertigstellung nachzuvollziehen und zu dokumentieren. Der Vorteil der NavVis-Technologie liegt darin, dass die Informationen nicht als isolierte Dateien in unterschiedlichen Systemen und Foldern liegen, sondern als durchgängiger, navigierbarer Datensatz zur Verfügung stehen. Damit haben technische Teams die Möglichkeit, verdeckte Installationen überprüfen, Bauphasen zu vergleichen und Abweichungen zwischen Planung und Ausführung direkt im System analysieren sowie im späteren Verlauf das fertiggestellte Terminal effizienter zu betreiben und zu warten.
„Die Zusammenarbeit mit dem Flughafen München zeigt, wie digitale Zwillinge nicht nur den Bauprozess revolutionieren, sondern auch die langfristige Entwicklung komplexer Infrastrukturen maßgeblich erleichtern. Mit unserer Technologie schaffen wir eine verlässliche Grundlage für Entscheidungen – von der Planung bis zum Betrieb“ sagt Dr. Felix Reinshagen, CEO und Mitbegründer von NavVis.Detaillierte Informationen zum Einsatz von NavVis bei der Erweiterung des Terminal 1-Pier des Flughafen München, sind in diesem Blogbeitrag zu finden.
Eine bebaute Welt, in der die physische Realität stets bekannt, vertrauenswürdig und handlungsrelevant ist.
NavVis ist die Plattform für digitale Raumzwillinge der bebauten Welt. NavVis wird von einer einzigen Überzeugung getragen: Die Menschen, die die physische Welt planen, bauen und betreiben, verdienen es, genau zu wissen, wie diese Welt aussieht – präzise, in Echtzeit und immer verfügbar. Heute verbindet NavVis die 10 mal schnellere, vermessungsgenaue mobile Realitätserfassung (NavVis VLX und NavVis MLX) mit einer Unternehmensplattform für digitale Raumzwillinge (NavVis IVION). Diese Plattform wandelt erfasste Daten in eine geteilte, vertrauenswürdige und stets aktuelle digitale Realität. Mehr als eine Milliarde Quadratmeter der komplexesten Industrieanlagen, Baustellen und Gebäude der Welt sind heute auf der NavVis-Plattform abgebildet und reduziert Verschwendung, Nacharbeit und Ausfallzeiten. Gleichzeitig bildet die Plattform die Grundlage für Automatisierung, Analysen und KI-gestützte Entscheidungen im großen Maßstab.
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